Bertis Aserbaidschan zu harmlos

[12. August 2009]
Die von Berti Vogts betreute Nationalmannschaft Aserbaidschans unterlag in der WM-Qualifikation der deutschen Elf mit 0:2 (0:1). Die junge Auswahl des deutschen Trainers konnte sich zwar hin und wieder in aussichtsreiche Schußposition bringen, verpaßte jedoch immer wieder den richtigen Moment zum Abschluß. So gerieten die Gäste bereits nach zwölf Minuten durch den Führungstreffer von Bastian Schweinsteiger in ruhiges Fahrwasser. Nach einem Lattentreffer seines Sturmkollegen Mario Gomez konnte Miroslav Klose neun Minuten nach der Pause auf 0:2 erhöhen. Den Sieg des Vize-Europameisters brachten die Hausherren zu keinem Zeitpunkt in ernsthafte Gefahr. Nach der Partie äußerte sich Berti Vogts so: "Glückwunsch an Deutschland! Sie haben die drei Punkte verdient. Aber ich bin auch mit meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat alles gegeben. Mehr war nicht möglich. Sie hätte ein Tor verdient gehabt, daran müssen wir weiter arbeiten. Ich kann den Deutschen nur die Daumen drücken, daß sie als Gruppenerster durchkommen." Ob dies auch für den 9. September gilt? Dann nämlich kommt es in Hannover zum Rückspiel.


Berti verlässt die "Super Eagles"

[20. Februar 2008]
Berti Vogts hat seinen bis zur WM 2010 in Südafrika laufenden Vertrag mit dem nigerianischen Fußball-Verband fristlos gekündigt. Damit beendete er die Diskussionen um seine Person in Folge des enttäuschenden Abschneidens beim Afrika-Cup in Ghana selbst. Die "Super Eagles" hatten bereits in der Vorrunde große Mühe und zogen schließlich im Viertelfinale gegen die Gastgeber mit 1:2 den Kürzeren, obwohl die Ghanaer eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielten. Schon seit geraumer Zeit waren der deutsche Europameister-Trainer von 1996 sowie seine beiden Assistenten Steffen Freund und Uli Stein heftiger Kritik seitens der nigerianischen Presse ausgesetzt. Dies hatte sich während des Turniers in Ghana nochmals verschlimmert. Seit dem 1. März 2007 hatte Berti Vogts das Amt des Nationaltrainers beim Olympiasieger von 1996 bekleidet.


Berti back in business

[15. Januar 2007]
Zwei Jahre nach seinem letzten Engagement in Schottland und nur zwei Tage nach einem eher albernen Auftritt beim StarBiathlon der ARD steht Berti Vogts vor der Verpflichtung als Nationaltrainer Nigerias. Mit dem zweimaligen Afrika-Cup-Sieger und Olympiasieger von 1996 hat sich der 60-Jährige auf einen Vertrag bis 2010 geeinigt. Am 1. März wird er offiziell seinen Dienst antreten, doch schon Ende Januar wird er erstmals nach Nigeria fliegen. Allerdings möchte der ehemalige Bundestrainer sein neues Amt von Deutschland aus in Angriff nehmen und nicht nach Nigeria ziehen, da sowieso fast alle Nationalmannschafts-Kandidaten des dreimaligen WM-Teilnehmers in Europa unter Vertrag stehen. Die "Super Eagles" sind auf Platz 9 der aktuellen Weltrangliste derzeit das beste afrikanische Team und liegen nur drei Plätze hinter Deutschland. Die U20-Auswahl Nigerias wurde 2005 in den Niederlanden sogar Vize-Weltmeister. Beim nigerianischen Verband ist man vom neuen Trainer überzeugt: "Er ist ein kompletter Gentleman, der an die Zukunft des nigerianischen Fußballs glaubt. Er möchte seine Erfahrung einbringen, um unseren Fußball nach vorne zu bringen", erklärte Verbandspräsident Sani Lulu.


Berti wird 60

[30. Dezember 2006]
Anläßlich seines heutigen 60. Geburtstages rückte Berti Vogts wieder einmal in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. In zahlreichen Artikeln und Beiträgen würdigt die Presse den "Terrier", ohne dabei jedoch einen Hehl aus seiner Rolle als "Anti-Star" zu machen. Dem kann auch Berti nicht widersprechen, etwa beim immer wieder angestellten Vergleich mit "Kaiser" Franz Beckenbauer: "Franz hat diese gabe, die ich nicht habe. Wo er auftaucht, ist schönes Wetter. Ich bin halt der Berti." In den Archiven findet man ein Zitat des Jubilars, in dem er sein spezielles Verhältnis zur Öffentlichkeit karikiert: "Wenn ich übers Wasser laufen könnte, würden meine Kritiker sagen: 'Nicht mal schwimmen kann er'." Wie wahr! Und dennoch lassen sich seine Erfolge nicht von der Hand weisen: Weltmeister 1974, Europameister 1972, UEFA-Pokal-Sieger 1975 und 1979, fünf Mal Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger 1973 - und während der gesamten Profikarriere hielt er seiner Borussia aus Mönchengladbach die Treue. "Es gab Tausende von Fußballern, die begabter gewesen sind als ich, doch ich war ehrgeiziger", hatte der 96-fache National- und 419-fache Bundesliga-Spieler nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn erklärt. Diesem Ehrgeiz muß man ebenso Respekt zollen, wie seinen Verdiensten um den DFB, bei dem er zunächst im Junioren-Bereich trainierte, ehe er 1990 das Amt des Bundestrainers übernahm. Bis 1998 führte er die Nationalmannschaft in 102 Länderspielen zu 66 Siegen und gewann mit ihr 1996 den Europameister-Titel. Seine Rückkehr auf die Trainerbank ist ungewiß: "Einerseits spüre ich den Drang, noch einmal zu arbeiten. Andererseits müßten viele Voraussetzungen geschaffen sein, damit ich es noch einmal anpacke. Ich kann zweimal am Tag warm essen. Das reicht mir." Na dann, guten Appetit und herzlichen Glückwunsch!


Der Kicker bezeichnet Berti als "Glückspilz"

[10. Juli 2006]
In seiner heutigen Ausgabe kommt Berti Vogts beim Kicker als "Glückspilz" der WM zu selten erlebten Ehren. Der ewige Prügelknabe erfährt dort ungewohnt positive Erwähnung. So kommt selbst der zuständige Redakteur nicht umhin, festzustellen: "Er hat so viel aufs Haupt gekriegt in seiner Laufbahn, daß sich manche schon schwer tun, überhaupt etwas Positives mit Berti Vogts (59) in Verbindung zu bringen". Der Anlaß, Berti dennoch zum "Glückspilz" zu ernennen, ist die Tatsache, daß er bei der Findung des damals neuen Bundestrainers vor zwei Jahren nicht gerade unbeteiligt war. Damals war er es, der den Kontakt zwischen dem DFB und Jürgen Klinsmann hergestellt hatte. Angesichts der zurückliegenden Weltmeisterschaft darf man Berti in der Tat ein glückliches Händchen attestieren.


Berti nimmt Klinsmann in Schutz

[12. März 2006]
Berti Vogts warnt vor einer Fortsetzung der öffentlichen Debatte um Jürgen Klinsmann. "Jürgen weiß, daß er mit dem Fernbleiben beim Workshop einen Fehler gemacht hat. Aber jetzt muß es auch wieder gut sein", erklärte Vogts. Ab sofort solle man sich auf das Länderspiel gegen die USA am 22. März in Dortmund konzentrieren. Bei der Bewertung des FIFA-Workshops in Düsseldorf habe neben Klinsmann sicherlich auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff Fehler gemacht, sagte der frühere Bundestrainer, der während der Weltmeisterschaft als Koordinator des Beobachterstabs zum DFB zurückkehren wird. "Unser aller Ziel ist es doch, daß Deutschland eine gute Weltmeisterschaft spielt. Aber wenn sich die jungen Spieler permanent mit der Kritik an ihrem Trainer auseinander setzen müssen, werden sie doch noch mehr blockiert", befürchtet Berti Vogts Schaden für die Nationalelf.


Berti möchte die Russen trainieren

[17. November 2005]
Berti Vogts will russischer Nationaltrainer werden. Der Pressesprecher des russischen Verbandes erklärte am Donnerstag in Moskau, Vogts habe sich um den Posten beworben und sei einer von elf Kandidaten. Als Gruppendritter hinter Portugal und der punktgleichen Slowakei waren die Russen in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland gescheitert, woraufhin der bisherige Trainer Juri Sjomin zurückgetreten war. Rußlands Fußball-Präsident Witali Mutko will demnächst Gespräche mit den in Frage kommenden Kandidaten führen.


Bierhoff will Berti wieder zur Nationalelf holen

[3. November 2005]
Neben weiteren Kandidaten ist offenbar auch Berti Vogts noch oder wieder ein Thema, wenn es um die Besetzung des Postens als Technischer Direktor der deutschen Nationalmannschaft geht. Der frühere Bundestrainer war bei Klinsmann und Bierhoff sowieso die erste Option für diesen Bereich, hatte jedoch am 2. Mai abgesagt, nachdem es Widerstand bei den DFB-Trainern sowie im DFB-Präsidium gegeben hatte. Nun sagt Bierhoff: "Ich würde ihn für mich nicht ausschließen, Berti Vogts wäre die geeignete Figur. Energiebeladen, wie er ist, könnte er es machen." Darüber hinaus schwärmt der Nationalelf-Manager Vogts' "Lust, Dinge zu verändern". Skeptisch äußerte sich hingegen DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Berti Vogts hat meinen Respekt, aber er hat selbst gemerkt, daß es für ihn in diesem Verband schwierig ist. Wenn jemand in einer Konfliktsituation in eine solche neue Aufgabe kommt, dann wird das nichts."


Berti Vogts fordert mehr Respekt für Trapattoni

[3. November 2005]
Berti Vogts hat mehr Respekt für den in die Kritik geratenen Startrainer Giovanni Trapattoni gefordert. Daß der VfB Stuttgart so schlecht in die Bundesliga-Saison gestartet sei, hänge mit seinem sehr kurzfristigen Einstieg bei dem Club zusammen, schreibt Vogts in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "TV Movie". "Man sollte Trap mehr Respekt und Vertrauen entgegen bringen. Wo er ist, ist der Erfolg", weiß Vogts. Zudem sei Trapattonis Philosophie langfristig angelegt, und die Mechanismen griffen von Spiel zu Spiel besser.
Als einen der Favoriten für die aktuelle Saison hat Vogts den Hamburger SV ausgemacht. Die Mannschaft sei geprägt durch "Elan, Leidenschaft und Spielfreude". Das seien Eigenschaften, von denen Trainer Thomas Doll schon als Spieler gelebt habe. Und Stürmerstar Rafael van der Vaart habe erst 80 Prozent seines Potenzials abgerufen. "Er kann noch viel mehr", schreibt Vogts. Ein Problem seien allerdings die vielen Roten und Gelb-Roten Karten der Mannschaft. "Wenn die Hamburger das noch abstellen, die Begeisterung mit hanseatischer Coolness kombinieren, können sie ein echter Kontrahent für die Bayern werden", betont Vogts. [Quelle: TV Movie]


DSF verpflichtet Vogts als UEFA-Cup-Experten

[8. Juli 2005]
Berti Vogts wird Uefa-Cup-Experte beim DSF. Der Sender befand, er sei sehr kompetent und kenne den internationalen Fußball wie kein Zweiter. Der Vertrag mit dem DSF läuft zunächst bis Ende Juli 2006. Vogts, der als hervorragender Kenner des internationalen Fußballs gilt, wird künftig für den Sportsender die Uefa-Cup-Spiele analysieren. DSF-Geschäftsführer Thomas Deissenberger: "Seine fachkundigen Analysen werden die Qualität unserer breiten Berichterstattung vom Uefa-Cup aufwerten."
Berti Vogts: "Die Spiele einmal aus einer anderen Perspektive für den Zuschauer zu analysieren, ist für mich eine neue, sehr reizvolle Aufgabe. Die Nähe zum internationalen Fußball war für mich ein entscheidender Grund, künftig als Experte für das DSF tätig zu sein." Der Sender hatte erst kürzlich ein umfangreiches Uefa-Cup-Paket für die nächsten drei Jahre erworben. Dieses umfaßt insbesondere die Live-Übertragung der Spiele mit deutscher Beteiligung. Bis zum Halbfinale zeigt das DSF an jedem Spieltag mindestens zwei Spiele live.


Berti verpaßt die EM-Qualifikation

[19. November 2003]
Nix war's mit der Qualifikation für die Europameisterschaft. Bertis Schotten erwiesen sich als zu grün für Oranje. In der ausverkauften Amsterdam-Arena setzte es eine derbe 0:6-Klatsche. Schon nach einer Viertelstunde egalisierte Wesley Sneijder das 1:0 vom vergangenen Samstag. In der Folge erwies sich die Mannschaft von Dick Advocaat doch als zu stark für Bertis junge Truppe. Schon nach 37 Minuten sanken die Hoffnungen der Bravehearts auf Null. Ruud van Nistelrooy hatte zum 3:0 getroffen. Am Ende hieß es 0:6 und es hätte wahrlich noch schlimmer kommen können. Mit der höchsten Niederlage in der Ära Vogts begruben die Schotten ihre EM-Träume. Nun gilt die gesamte Konzentration bereits der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland, an der Berti natürlich unheimlich gern teilnehmen möchte.

Niederlande: van der Sar - Ooijer (46. de Boer), Reiziger, Bouma - van der Meyde, van der Vaart, Cocu, Sneijder (67. Seedorf), Davids - Overmars, van Nistelrooy (76. Kluivert) - Trainer: Advocaat
Schottland: Douglas - McNamara, Pressley, Wilkie, Naysmith (46. Ross) - Fletcher, Rae, Ferguson, McCann (62. Miller) - Dickov (46. Crawford), McFadden - Trainer: Vogts
Tore: 1:0 Sneijder (14.), 2:0 Ooijer (32.), 3:0 van Nistelrooy (37.), 4:0 van Nistelrooy (51.), 5:0 de Boer (64.), 6:0 van Nistelrooy (67.)
Schiedsrichter: Michel Lubos (Slowakei)
Zuschauer: 51.859 (ausverkauft)
Gelbe Karten: van Nistelrooy, Davids - Ferguson, Pressley, Dickov, Naysmith


Berti schlägt Holland 1:0

[15. November 2003]
Im ersten Relegations-Spiel zur Europameisterschaft 2004 in Portugal gewann Berti Vogts mit seiner schottischen Nationalmannschaft gegen das favorisierte Team der Niederlande überraschend mit 1:0. Die Aussichten, am Mittwochabend in Amsterdam die Tickets für Portugal zu buchen, sind besser als erwartet. Daheim gewonnen, ohne Gegentor geblieben, nun ist im Rückspiel eine Menge möglich. Nach 22 Minuten gingen die Schotten durch einen wunderbaren Treffer von James McFadden in Führung. Darren Fletcher hatte ihm den Ball im Doppelpaß mit der Hacke aufgelegt, Ronald de Boer fälschte noch ab, sodaß Edwin van der Sar keine Abwehrchance hatte. Nach der Pause zogen sich die Bravehearts ein wenig zurück, blieben jedoch über einige Konter immer wieder gefährlich. Die Niederländer drängten auf den Ausgleich und erspielten sich eine Reihe von Gelegenheiten. Letztlich gelang es dem schottischen Keeper Robert Douglas und seinen Vorderleuten jedoch, den Kasten gegen das Starensamble in Oranje dicht zu halten. Die beste Chance der Gäste hatte Andy van der Meyde, doch sein Schuß krachte nur an die Latte.

Schottland: Douglas - McNamara, Pressley, Wilkie, Naysmith - Fletcher, Dailly, Ferguson, McCann (71. Pearson) - Dickov (64. Miller), McFadden (90. Hutchison) - Trainer: Vogts
Niederlande: van der Sar - Ooijer, Stam, de Boer, van Bronckhorst (46. Seedorf) - van der Meyde, Cocu, Davids (60. van der Vaart), Overmars - Kluivert (76. Makaay), van Nistelrooy - Trainer: Advocaat
Tor: 1:0 McFadden (22.)
Schiedsrichter: Terje Hauge (Norwegen)
Zuschauer: 52.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: McFadden - Ooijer, Stam


McBerti - Deutschland 1:1

[7. Juni 2003]
Das angebliche Spiel des Jahres bot leider nur Magerkost. In einer vor allem von schottischer Seite kampfbetonten Partie vor toller Kulisse gab es nach Treffern von Bobic und Miller ein gerechtes Remis. Bertis Truppe verstand es, der deutschen Mannschaft mit Aggressivität und Härte den Schneid abzukaufen. Dennoch ging Rudis Team mit der ersten Chance in Führung. Nach der Pause spielten zunächst nur noch die Schotten, die nach einem schnell ausgeführten Freistoß den verdienten Ausgleich erzielten. Danach schalteten die Deutschen einen Gang hoch, konnten jedoch in der Schlußphase zwei gute Gelegenheiten nicht verwerten. Außergewöhnliches geschah nach dem Spiel. Wohl zum ersten Mal brachte Berti im ARD-Interview das Wort "Qualifikation" unfallfrei über die Lippen.

Schottland: Douglas - Ross (75. McNamara), Pressley, Webster, Naysmith - Devlin (61. Rae), Lambert, Cameron, Dailly - Miller (90. Thompson), Crawford - Trainer: Vogts
Deutschland: Kahn - Friedrich, Ramelow, Wörns - Frings, Jeremies, Rau (57. Freier) - Schneider (86. Kehl), Ballack - Bobic, Klose (75. Neuville) - Trainer: Völler
Tore: 0:1 Bobic (23., Kopfball, Vorarbeit Frings), 1:1 Miller (69., Rechtsschuss, Cameron)
Schiedsrichter: Cesari
Zuschauer: 52.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Devlin, Dailly, Pressley, Thompson - Frings, Freier, Ballack


Blamage für McBerti

[9. September 2002]
Bertis Abenteuer in den schottischen Highlands erweisen sich immer mehr als schwieriges Unterfangen. Getreu dem Motto "Es kann nur einen geben!" begnügte sich das schottische Nationalteam zum Auftakt der EM-Qualifikation auf den Färöer Inseln mit lediglich einem Zähler. Passend zu ihrem schwarzen Dress zeigten die Bravehearts ein echtes Trauerspiel. Wenigstens Bertis Pausenansprache schien Wirkung zu zeigen, sodaß es nach einem schnellen 0:2-Rückstand noch zu einem dennoch überaus kläglichen Remis reichte. Angesichts der erbärmlichen Vorstellungen seines Teams in den letzten Wochen und Monaten, droht Berti nun womöglich gar das Ende seines Engagements auf der Insel, ohne auch nur einen einzigen Sieg errungen zu haben.
Ein trauriger 4. Geburtstag für Bertis Fan-Seite.


Berti im Schottenrock

[22. Januar 2002]
"Heißer Sand und die Erinnerung daran..."
Eine weitere Erfahrung reicher und sogleich vor der nächsten großen Herausforderung: Am 21. Januar 2002 bestätigte der schottische Fußballverband (SFA) die Verpflichtung von Berti Vogts als neuem schottischen Nationaltrainer. In Kuwait folgte die prompte Reaktion, zumal das Abschneiden der kuwaitischen Elf beim Golf-Cup nicht sonderlich glorreich war. Der bis zum 30. Juni datierte Vertrag wurde - angeblich auch auf Bertis Wunsch - aufgelöst. Freuen wir uns also auf Berti im Schottenrock. Und vielleicht werden wir ihn in vier Jahren mit den "Bravehearts" bei der WM in Deutschland erleben. Dieses ehrgeizige Ziel hat er sich zumindest schon gesetzt.


Scheich Berti will zur WM 2006

[14. August 2001]
Knapp drei Monate nach dem Ende seiner Tätigkeit in Leverkusen freut sich Berti Vogts über seine neue Aufgabe als Nationaltrainer in Kuwait, sowie über eine nicht zu verachtende siebenstellige Gage für die zunächst einjährige Vertragslaufzeit. Darüber hinaus kann sich Berti durchaus auch eine längerfristige Zusammenarbeit mit seinem neuen Chef, dem Verbands-Präsidenten Sheikh Ahmed Fahed al-Sabah, vorstellen. „Mein Ziel ist die WM 2006. Ich will Kuwait zur WM nach Deutschland führen“, erklärte er gegenüber "RTL World". Bereits drei Wochen zuvor hatte sein ehemaliger Mannschaftskamerad Rainer Bonhof in dem Golfstaat einen Job als Vereinstrainer angetreten. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, schließlich spielen in meinem Team sechs Nationalspieler" äußerte sich der frühere Co-Trainer der Nationalelf.


Bye, bye, Bayer 04

[21. Mai 2001]
"Bundesligist Bayer Leverkusen trennt sich von Cheftrainer Berti Vogts. Auch seine Assistenten Pierre Littbarski und Wolfgang Rolff müssen einen Tag nach Erreichen der Champions-League-Qualifikation gehen" so lautete die schlichte Agentur-Meldung. Berti scheiterte beim Pillenclub an dem völlig überzogenen Anspruchsdenken sowie an der lausigen Einstellung des ihm unterstellten Jungmillionärs-Haufens. Schön, daß Berti nun wieder seine Ruhe hat... und ein paar Milliönchen reicher ist. Bayer 04 wird in der kommenden Spielzeit garantiert unter Beweis stellen, daß es auch mit einem anderen Trainer nicht zur Meisterschaft reicht.


Spitzenreiter Berti

[18. November 2000]
Was für ein Einstand! Berti Vogts kehrte wieder in die Bundesliga zurück, an der er zuletzt am 2. Juni 1979 in seinem letzten Spiel für Gladbach teilgenommen hatte. Seine Leverkusener sind durch den 3:1-Sieg beim Hamburger SV nach dem 13. Spieltag neuer Tabellenführer der Bundesliga. Vor 49.000 Zuschauern trafen zweimal Rink und Neuville für Bayer 04, der zwischenzeitliche Ausgleich durch Präger tat der rundum gelungenen Premiere unseres "Terriers" keinen Abbruch. Da gleichzeitig Schalke 04 bei Hertha BSC mit 4:0 gewann und auch die Bayern gegen Eintracht Frankfurt eine 1:2-Heimpleite erlebten, konnte sich Leverkusen nunmehr einen Punkt vor Schalke und Hertha an die Spitze der Liga schieben.


Berti geht zu Bayer 04

[9. November 2000]
Unser Berti hat endlich wieder einen Job. Er übernimmt das Traineramt bei Bayer 04 Leverkusen und beerbt somit Rudi Völler, der seinerseits bis zur Weltmeisterschaft 2002 Teamchef der Nationalelf und Sportdirektor in Leverkusen bleibt. Bertis neuer Co-Trainer wird der frühere Nationalspieler Wolfgang Rolff. Nach dem Rücktritt von Amt des Bundestrainers, demnach also auch seit dem Bestehen dieser Website, hatte Berti nicht mehr als Trainer gearbeitet. Ottmar Hitzfeld traf es in seinem ersten Statement absolut auf den Punkt: "Da kann man Bayer Leverkusen nur gratulieren. Berti Vogts ist ein sehr kompetenter Trainer. Ich wünsche ihm alles Gute in seinem neuen Job". Der Webmaster schließt sich an...


Berti im Anflug

[13. November 1999]
Es war recht still um ihn geworden, nun lässt eine dpa-Meldung die Berti-Fans aufhorchen. Vor allem das folgende Zitat macht Hoffnung auf eine bevorstehende Rückkehr: "Ich befinde mich im Anflug, allerdings noch in der Warteschleife. Aber das Okay vom Tower kann schnell kommen." Die Spekulationen dürfen beginnen: Holt Reiner Calmund ihn, wie der EXPRESS mutmasst, zu Bayer Leverkusen oder begleitet er vielleicht sogar Lothar Matthäus in die USA? Auf jeden Fall wird Berti künftig als Beobachter der UEFA vor allem Spiele der Champions-League unter die Lupe nehmen.


Bertis Seite feiert Geburtstag

[9. September 1999]
Sein Rücktritt am 7. September 1998 liegt bereits ein Jahr zurück, zwei Tage darauf erschien diese Seite im Netz. Im kicker-Interview blickt Berti auf ein erlebnisreiches Jahr zurück, das erste nach 19 Jahren in Diensten des DFB. "Ich führe ein Leben ohne Stress und mit sehr viel Freude.", "Und wenn ich es für richtig halte, übermorgen zum Mond zu fliegen, dann mache ich das." Noch vor einem Jahr hätten ihn viele Spötter gerne dorthin geschossen.


Bertis Seite feiert Geburtstag

[2. August 1999]
Wie nicht anders zu erwarten war, wählten die Zuschauer der ARD Berti Vogts in die Jahrhundert-Nationalelf des Deutschen Fußball-Bundes: Sepp Maier - Franz Beckenbauer - Berti Vogts, Jürgen Kohler - Fritz Walter, Günter Netzer, Matthias Sammer, Lothar Matthäus - Gerd Müller, Jürgen Klinsmann, Uwe Seeler Überraschend wurde nicht Berti, sondern Franz Beckenbauer zum Spieler des Jahrhunderts gewählt.


Berti live im Fernsehen

[20. Juni 1999]
Als Co-Kommentator der ARD erleben wir unseren Berti in den kommenden Tagen bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Damen in den USA. Berti kennt sich bekanntermaßen sehr gut im Frauenfußball aus. Schließlich setzte er jahrelang auf "Suse" Möller. Darüber hinaus ruft die ARD derzeit zur Wahl der besten deutschen Nationalmannschaft dieses Jahrhunderts. Stimmen für Berti Vogts können unter der Rufnummer 0190/2416-04 (1,21 DM/min.) abgegeben werden. Keine Frage, daß Berti in dieses Team hineingehört.


Berti betreute das Dream Team

[27. Mai 1999]
Bei der Rückkehr auf die Fußballbühne beim Abschiedsspiel von Jürgen Klinsmann am 23. Mai in Stuttgart trat Berti Vogts vor 54.000 Zuschauern als Motivationskünstler in Erscheinung. Unter seiner Regie gelangen "Klinsi" in der zweiten Hälfte gleich fünf Tore für das "Dream Team" zum 8:6-Sieg über die VfB Stuttgart All Stars, für die Klinsmann in der ersten Hälfte "nur" einmal getroffen hatte. Gerüchte über ein Amt bei Werder Bremen kursieren weiterhin. Zwar dürfte der Trainerjob dort nach dem Pokalfinale gegen Bayern an Thomas Schaaf vergeben werden, aber die Verantwortlichen an der Weser suchen nach einer Zitter-Saison auch einen Sportdirektor.


Keine Schlagzeilen über Berti

[14. April 1999]
Da freut sich der Berti. Es ist endlich still um ihn geworden... er hat keinen Stunk in Gladbach verursacht (was nicht immer so war) und es gab auch keine neuen Gerüchte über Österreich und sonstige unbedeutende Fußballnationen, die ihn vielleicht engagieren wollen. Dafür wäre er sowieso zu schade gewesen... oder? Und der Berti-Fan steht fast ohne Berti-News da ;-)


Berti hilft Gladbach

[10. März 1999]
14 Jahre lang hielt er selbst die Knochen für die Gladbacher Borussia hin, spielte als Profi nur für diesen einen Verein, der nun in argen Nöten steckt und das anscheinend nicht nur sportlich. Ab sofort kehrt er dorthin zurück, nachdem er seine Karriere als Spieler 1979 beenden mußte. Nun wird er als Mitglied des Aufsichtsrates der Borussia tätig. "Briefe und Hilferufe aus ganz Deutschland" haben ihn zu diesem Engagement bewegt, er wolle "den Verein wieder glaubwürdig machen".


Alle lieben Berti

[9. Februar 1999]
Nach dem Gegurke beim 0:3 gegen die USA mußten auch seine schärfsten Gegner eingestehen, daß es nicht an Berti Vogts gelegen haben kann. Schönredner Ribbeck und "Dressman" Stielike haben es wirklich geschafft unserem Nationalteam ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken... peinlicher geht´s nimmer!
Das sehenswerteste am gesamten USA-Spiel war aus deutscher Sicht das bezeichnende Transparent einiger wahrlich eingefleischter und weitgereister deutscher Fans. "Wir wollen Berti" hieß es dort. Wer möchte ihnen nicht zustimmen?