Bertis Aserbaidschan zu harmlos
[12. August 2009]
Die von Berti Vogts betreute Nationalmannschaft Aserbaidschans unterlag in der
WM-Qualifikation der deutschen Elf mit 0:2 (0:1). Die junge Auswahl des deutschen
Trainers konnte sich zwar hin und wieder in aussichtsreiche Schußposition
bringen, verpaßte jedoch immer wieder den richtigen Moment zum Abschluß.
So gerieten die Gäste bereits nach zwölf Minuten durch den Führungstreffer
von Bastian Schweinsteiger in ruhiges Fahrwasser. Nach einem Lattentreffer seines
Sturmkollegen Mario Gomez konnte Miroslav Klose neun Minuten nach der Pause
auf 0:2 erhöhen. Den Sieg des Vize-Europameisters brachten die Hausherren
zu keinem Zeitpunkt in ernsthafte Gefahr. Nach der Partie äußerte
sich Berti Vogts so: "Glückwunsch an Deutschland! Sie haben die drei Punkte
verdient. Aber ich bin auch mit meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat alles gegeben.
Mehr war nicht möglich. Sie hätte ein Tor verdient gehabt, daran müssen wir
weiter arbeiten. Ich kann den Deutschen nur die Daumen drücken, daß sie
als Gruppenerster durchkommen." Ob dies auch für den 9. September gilt?
Dann nämlich kommt es in Hannover zum Rückspiel.
Berti verlässt die "Super Eagles"
[20. Februar 2008]
Berti Vogts hat seinen bis zur WM 2010 in Südafrika laufenden Vertrag mit dem
nigerianischen Fußball-Verband fristlos gekündigt. Damit beendete er die Diskussionen
um seine Person in Folge des enttäuschenden Abschneidens beim Afrika-Cup in
Ghana selbst. Die "Super Eagles" hatten bereits in der Vorrunde große Mühe und
zogen schließlich im Viertelfinale gegen die Gastgeber mit 1:2 den Kürzeren,
obwohl die Ghanaer eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielten. Schon seit
geraumer Zeit waren der deutsche Europameister-Trainer von 1996 sowie seine
beiden Assistenten Steffen Freund und Uli Stein heftiger Kritik seitens der
nigerianischen Presse ausgesetzt. Dies hatte sich während des Turniers in Ghana
nochmals verschlimmert. Seit dem 1. März 2007 hatte Berti Vogts das Amt des
Nationaltrainers beim Olympiasieger von 1996 bekleidet.
Berti back in business
[15. Januar 2007]
Zwei Jahre nach seinem letzten Engagement in Schottland und nur zwei Tage nach
einem eher albernen Auftritt beim StarBiathlon der ARD steht Berti Vogts vor
der Verpflichtung als Nationaltrainer Nigerias. Mit dem zweimaligen Afrika-Cup-Sieger
und Olympiasieger von 1996 hat sich der 60-Jährige auf einen Vertrag bis
2010 geeinigt. Am 1. März wird er offiziell seinen Dienst antreten, doch
schon Ende Januar wird er erstmals nach Nigeria fliegen. Allerdings möchte
der ehemalige Bundestrainer sein neues Amt von Deutschland aus in Angriff nehmen
und nicht nach Nigeria ziehen, da sowieso fast alle Nationalmannschafts-Kandidaten
des dreimaligen WM-Teilnehmers in Europa unter Vertrag stehen. Die "Super
Eagles" sind auf Platz 9 der aktuellen Weltrangliste derzeit das beste
afrikanische Team und liegen nur drei Plätze hinter Deutschland. Die U20-Auswahl
Nigerias wurde 2005 in den Niederlanden sogar Vize-Weltmeister. Beim nigerianischen
Verband ist man vom neuen Trainer überzeugt: "Er ist ein kompletter
Gentleman, der an die Zukunft des nigerianischen Fußballs glaubt. Er möchte
seine Erfahrung einbringen, um unseren Fußball nach vorne zu bringen",
erklärte Verbandspräsident Sani Lulu.
Berti wird 60
[30. Dezember 2006]
Anläßlich seines heutigen 60. Geburtstages rückte Berti Vogts
wieder einmal in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. In zahlreichen Artikeln
und Beiträgen würdigt die Presse den "Terrier", ohne dabei
jedoch einen Hehl aus seiner Rolle als "Anti-Star" zu machen. Dem
kann auch Berti nicht widersprechen, etwa beim immer wieder angestellten Vergleich
mit "Kaiser" Franz Beckenbauer: "Franz hat diese gabe, die ich
nicht habe. Wo er auftaucht, ist schönes Wetter. Ich bin halt der Berti."
In den Archiven findet man ein Zitat des Jubilars, in dem er sein spezielles
Verhältnis zur Öffentlichkeit karikiert: "Wenn ich übers Wasser
laufen könnte, würden meine Kritiker sagen: 'Nicht mal schwimmen kann er'."
Wie wahr! Und dennoch lassen sich seine Erfolge nicht von der Hand weisen: Weltmeister
1974, Europameister 1972, UEFA-Pokal-Sieger 1975 und 1979, fünf Mal Deutscher
Meister, DFB-Pokalsieger 1973 - und während der gesamten Profikarriere
hielt er seiner Borussia aus Mönchengladbach die Treue. "Es gab Tausende
von Fußballern, die begabter gewesen sind als ich, doch ich war ehrgeiziger",
hatte der 96-fache National- und 419-fache Bundesliga-Spieler nach dem Ende
seiner aktiven Laufbahn erklärt. Diesem Ehrgeiz muß man ebenso Respekt
zollen, wie seinen Verdiensten um den DFB, bei dem er zunächst im Junioren-Bereich
trainierte, ehe er 1990 das Amt des Bundestrainers übernahm. Bis 1998 führte
er die Nationalmannschaft in 102 Länderspielen zu 66 Siegen und gewann mit ihr
1996 den Europameister-Titel. Seine Rückkehr auf die Trainerbank ist ungewiß:
"Einerseits spüre ich den Drang, noch einmal zu arbeiten. Andererseits
müßten viele Voraussetzungen geschaffen sein, damit ich es noch einmal
anpacke. Ich kann zweimal am Tag warm essen. Das reicht mir." Na dann,
guten Appetit und herzlichen Glückwunsch!
Der Kicker bezeichnet Berti als "Glückspilz"
[10. Juli 2006]
In seiner heutigen Ausgabe kommt Berti Vogts beim Kicker als "Glückspilz"
der WM zu selten erlebten Ehren. Der ewige Prügelknabe erfährt dort
ungewohnt positive Erwähnung. So kommt selbst der zuständige Redakteur
nicht umhin, festzustellen: "Er hat so viel aufs Haupt gekriegt in seiner
Laufbahn, daß sich manche schon schwer tun, überhaupt etwas Positives
mit Berti Vogts (59) in Verbindung zu bringen". Der Anlaß, Berti
dennoch zum "Glückspilz" zu ernennen, ist die Tatsache, daß
er bei der Findung des damals neuen Bundestrainers vor zwei Jahren nicht gerade
unbeteiligt war. Damals war er es, der den Kontakt zwischen dem DFB und Jürgen
Klinsmann hergestellt hatte. Angesichts der zurückliegenden Weltmeisterschaft
darf man Berti in der Tat ein glückliches Händchen attestieren.
Berti nimmt Klinsmann in Schutz
[12. März 2006]
Berti Vogts warnt vor einer Fortsetzung der öffentlichen Debatte um Jürgen Klinsmann.
"Jürgen weiß, daß er mit dem Fernbleiben beim Workshop einen Fehler gemacht
hat. Aber jetzt muß es auch wieder gut sein", erklärte Vogts. Ab sofort solle
man sich auf das Länderspiel gegen die USA am 22. März in Dortmund konzentrieren.
Bei der Bewertung des FIFA-Workshops in Düsseldorf habe neben Klinsmann sicherlich
auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff Fehler gemacht, sagte der frühere
Bundestrainer, der während der Weltmeisterschaft als Koordinator des Beobachterstabs
zum DFB zurückkehren wird. "Unser aller Ziel ist es doch, daß Deutschland eine
gute Weltmeisterschaft spielt. Aber wenn sich die jungen Spieler permanent mit
der Kritik an ihrem Trainer auseinander setzen müssen, werden sie doch noch
mehr blockiert", befürchtet Berti Vogts Schaden für die Nationalelf.
Berti möchte die Russen trainieren
[17. November 2005]
Berti Vogts will russischer Nationaltrainer werden. Der Pressesprecher des russischen
Verbandes erklärte am Donnerstag in Moskau, Vogts habe sich um den Posten beworben
und sei einer von elf Kandidaten. Als Gruppendritter hinter Portugal und der
punktgleichen Slowakei waren die Russen in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft
2006 in Deutschland gescheitert, woraufhin der bisherige Trainer Juri Sjomin
zurückgetreten war. Rußlands Fußball-Präsident Witali Mutko will demnächst Gespräche
mit den in Frage kommenden Kandidaten führen.
Bierhoff will Berti wieder zur Nationalelf holen
[3. November 2005]
Neben weiteren Kandidaten ist offenbar auch Berti Vogts noch oder wieder ein
Thema, wenn es um die Besetzung des Postens als Technischer Direktor der deutschen
Nationalmannschaft geht. Der frühere Bundestrainer war bei Klinsmann und Bierhoff
sowieso die erste Option für diesen Bereich, hatte jedoch am 2. Mai abgesagt,
nachdem es Widerstand bei den DFB-Trainern sowie im DFB-Präsidium gegeben hatte.
Nun sagt Bierhoff: "Ich würde ihn für mich nicht ausschließen, Berti Vogts wäre
die geeignete Figur. Energiebeladen, wie er ist, könnte er es machen." Darüber
hinaus schwärmt der Nationalelf-Manager Vogts' "Lust, Dinge zu verändern".
Skeptisch äußerte sich hingegen DFB-Präsident Theo Zwanziger:
"Berti Vogts hat meinen Respekt, aber er hat selbst gemerkt, daß es für
ihn in diesem Verband schwierig ist. Wenn jemand in einer Konfliktsituation
in eine solche neue Aufgabe kommt, dann wird das nichts."
Berti Vogts fordert mehr Respekt für Trapattoni
[3. November 2005]
Berti Vogts hat mehr Respekt für den in die Kritik geratenen Startrainer Giovanni
Trapattoni gefordert. Daß der VfB Stuttgart so schlecht in die Bundesliga-Saison
gestartet sei, hänge mit seinem sehr kurzfristigen Einstieg bei dem Club zusammen,
schreibt Vogts in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "TV Movie". "Man sollte
Trap mehr Respekt und Vertrauen entgegen bringen. Wo er ist, ist der Erfolg",
weiß Vogts. Zudem sei Trapattonis Philosophie langfristig angelegt, und die
Mechanismen griffen von Spiel zu Spiel besser.
Als einen der Favoriten für die aktuelle Saison hat Vogts den Hamburger SV ausgemacht.
Die Mannschaft sei geprägt durch "Elan, Leidenschaft und Spielfreude". Das seien
Eigenschaften, von denen Trainer Thomas Doll schon als Spieler gelebt habe.
Und Stürmerstar Rafael van der Vaart habe erst 80 Prozent seines Potenzials
abgerufen. "Er kann noch viel mehr", schreibt Vogts. Ein Problem seien allerdings
die vielen Roten und Gelb-Roten Karten der Mannschaft. "Wenn die Hamburger das
noch abstellen, die Begeisterung mit hanseatischer Coolness kombinieren, können
sie ein echter Kontrahent für die Bayern werden", betont Vogts. [Quelle: TV
Movie]
DSF verpflichtet Vogts als UEFA-Cup-Experten
[8. Juli 2005]
Berti Vogts wird Uefa-Cup-Experte beim DSF. Der Sender befand, er sei sehr kompetent
und kenne den internationalen Fußball wie kein Zweiter. Der Vertrag mit dem
DSF läuft zunächst bis Ende Juli 2006. Vogts, der als hervorragender Kenner
des internationalen Fußballs gilt, wird künftig für den Sportsender die Uefa-Cup-Spiele
analysieren. DSF-Geschäftsführer Thomas Deissenberger: "Seine fachkundigen
Analysen werden die Qualität unserer breiten Berichterstattung vom Uefa-Cup
aufwerten."
Berti Vogts: "Die Spiele einmal aus einer anderen Perspektive für den Zuschauer
zu analysieren, ist für mich eine neue, sehr reizvolle Aufgabe. Die Nähe zum
internationalen Fußball war für mich ein entscheidender Grund, künftig als Experte
für das DSF tätig zu sein." Der Sender hatte erst kürzlich ein umfangreiches
Uefa-Cup-Paket für die nächsten drei Jahre erworben. Dieses umfaßt insbesondere
die Live-Übertragung der Spiele mit deutscher Beteiligung. Bis zum Halbfinale
zeigt das DSF an jedem Spieltag mindestens zwei Spiele live.
Berti verpaßt die EM-Qualifikation
[19. November 2003]
Nix war's mit der Qualifikation für die Europameisterschaft. Bertis Schotten
erwiesen sich als zu grün für Oranje. In der ausverkauften Amsterdam-Arena setzte
es eine derbe 0:6-Klatsche. Schon nach einer Viertelstunde egalisierte Wesley
Sneijder das 1:0 vom vergangenen Samstag. In der Folge erwies sich die Mannschaft
von Dick Advocaat doch als zu stark für Bertis junge Truppe. Schon nach 37 Minuten
sanken die Hoffnungen der Bravehearts auf Null. Ruud van Nistelrooy hatte zum
3:0 getroffen. Am Ende hieß es 0:6 und es hätte wahrlich noch schlimmer kommen
können. Mit der höchsten Niederlage in der Ära Vogts begruben die Schotten ihre
EM-Träume. Nun gilt die gesamte Konzentration bereits der Qualifikation für
die WM 2006 in Deutschland, an der Berti natürlich unheimlich gern teilnehmen
möchte.
Niederlande: van der Sar - Ooijer (46. de Boer), Reiziger, Bouma - van
der Meyde, van der Vaart, Cocu, Sneijder (67. Seedorf), Davids - Overmars, van
Nistelrooy (76. Kluivert) - Trainer: Advocaat
Schottland: Douglas - McNamara, Pressley, Wilkie, Naysmith (46. Ross)
- Fletcher, Rae, Ferguson, McCann (62. Miller) - Dickov (46. Crawford), McFadden
- Trainer: Vogts
Tore: 1:0 Sneijder (14.), 2:0 Ooijer (32.), 3:0 van Nistelrooy (37.),
4:0 van Nistelrooy (51.), 5:0 de Boer (64.), 6:0 van Nistelrooy (67.)
Schiedsrichter: Michel Lubos (Slowakei)
Zuschauer: 51.859 (ausverkauft)
Gelbe Karten: van Nistelrooy, Davids - Ferguson, Pressley, Dickov, Naysmith
Berti schlägt Holland 1:0
[15. November 2003]
Im ersten Relegations-Spiel zur Europameisterschaft 2004 in Portugal gewann
Berti Vogts mit seiner schottischen Nationalmannschaft gegen das favorisierte
Team der Niederlande überraschend mit 1:0. Die Aussichten, am Mittwochabend
in Amsterdam die Tickets für Portugal zu buchen, sind besser als erwartet. Daheim
gewonnen, ohne Gegentor geblieben, nun ist im Rückspiel eine Menge möglich.
Nach 22 Minuten gingen die Schotten durch einen wunderbaren Treffer von James
McFadden in Führung. Darren Fletcher hatte ihm den Ball im Doppelpaß mit der
Hacke aufgelegt, Ronald de Boer fälschte noch ab, sodaß Edwin van der Sar keine
Abwehrchance hatte. Nach der Pause zogen sich die Bravehearts ein wenig zurück,
blieben jedoch über einige Konter immer wieder gefährlich. Die Niederländer
drängten auf den Ausgleich und erspielten sich eine Reihe von Gelegenheiten.
Letztlich gelang es dem schottischen Keeper Robert Douglas und seinen Vorderleuten
jedoch, den Kasten gegen das Starensamble in Oranje dicht zu halten. Die beste
Chance der Gäste hatte Andy van der Meyde, doch sein Schuß krachte nur an die
Latte.
Schottland: Douglas - McNamara, Pressley, Wilkie, Naysmith - Fletcher,
Dailly, Ferguson, McCann (71. Pearson) - Dickov (64. Miller), McFadden (90.
Hutchison) - Trainer: Vogts
Niederlande: van der Sar - Ooijer, Stam, de Boer, van Bronckhorst (46.
Seedorf) - van der Meyde, Cocu, Davids (60. van der Vaart), Overmars - Kluivert
(76. Makaay), van Nistelrooy - Trainer: Advocaat
Tor: 1:0 McFadden (22.)
Schiedsrichter: Terje Hauge (Norwegen)
Zuschauer: 52.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: McFadden - Ooijer, Stam
McBerti - Deutschland 1:1
[7. Juni 2003]
Das angebliche Spiel des Jahres bot leider nur Magerkost. In einer vor allem
von schottischer Seite kampfbetonten Partie vor toller Kulisse gab es nach Treffern
von Bobic und Miller ein gerechtes Remis. Bertis Truppe verstand es, der deutschen
Mannschaft mit Aggressivität und Härte den Schneid abzukaufen. Dennoch ging
Rudis Team mit der ersten Chance in Führung. Nach der Pause spielten zunächst
nur noch die Schotten, die nach einem schnell ausgeführten Freistoß den verdienten
Ausgleich erzielten. Danach schalteten die Deutschen einen Gang hoch, konnten
jedoch in der Schlußphase zwei gute Gelegenheiten nicht verwerten. Außergewöhnliches
geschah nach dem Spiel. Wohl zum ersten Mal brachte Berti im ARD-Interview das
Wort "Qualifikation" unfallfrei über die Lippen.
Schottland: Douglas - Ross (75. McNamara), Pressley, Webster, Naysmith
- Devlin (61. Rae), Lambert, Cameron, Dailly - Miller (90. Thompson), Crawford
- Trainer: Vogts
Deutschland: Kahn - Friedrich, Ramelow, Wörns - Frings, Jeremies, Rau
(57. Freier) - Schneider (86. Kehl), Ballack - Bobic, Klose (75. Neuville) -
Trainer: Völler
Tore: 0:1 Bobic (23., Kopfball, Vorarbeit Frings), 1:1 Miller (69., Rechtsschuss,
Cameron)
Schiedsrichter: Cesari
Zuschauer: 52.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Devlin, Dailly, Pressley, Thompson - Frings, Freier, Ballack
Blamage für McBerti
[9. September 2002]
Bertis Abenteuer in den schottischen Highlands erweisen sich immer mehr als
schwieriges Unterfangen. Getreu dem Motto "Es kann nur einen geben!" begnügte
sich das schottische Nationalteam zum Auftakt der EM-Qualifikation auf den Färöer
Inseln mit lediglich einem Zähler. Passend zu ihrem schwarzen Dress zeigten
die Bravehearts ein echtes Trauerspiel. Wenigstens Bertis Pausenansprache schien
Wirkung zu zeigen, sodaß es nach einem schnellen 0:2-Rückstand noch zu einem
dennoch überaus kläglichen Remis reichte. Angesichts der erbärmlichen Vorstellungen
seines Teams in den letzten Wochen und Monaten, droht Berti nun womöglich gar
das Ende seines Engagements auf der Insel, ohne auch nur einen einzigen Sieg
errungen zu haben.
Ein trauriger 4. Geburtstag für Bertis Fan-Seite.
Berti im Schottenrock
[22. Januar 2002]
"Heißer Sand und die Erinnerung daran..."
Eine weitere Erfahrung reicher und sogleich vor der nächsten großen Herausforderung:
Am 21. Januar 2002 bestätigte der schottische Fußballverband (SFA) die Verpflichtung
von Berti Vogts als neuem schottischen Nationaltrainer. In Kuwait folgte die
prompte Reaktion, zumal das Abschneiden der kuwaitischen Elf beim Golf-Cup nicht
sonderlich glorreich war. Der bis zum 30. Juni datierte Vertrag wurde - angeblich
auch auf Bertis Wunsch - aufgelöst. Freuen wir uns also auf Berti im Schottenrock.
Und vielleicht werden wir ihn in vier Jahren mit den "Bravehearts" bei der WM
in Deutschland erleben. Dieses ehrgeizige Ziel hat er sich zumindest schon gesetzt.
Scheich Berti will zur WM 2006
[14. August 2001]
Knapp drei Monate nach dem Ende seiner Tätigkeit in Leverkusen freut sich Berti
Vogts über seine neue Aufgabe als Nationaltrainer in Kuwait, sowie über eine
nicht zu verachtende siebenstellige Gage für die zunächst einjährige Vertragslaufzeit.
Darüber hinaus kann sich Berti durchaus auch eine längerfristige Zusammenarbeit
mit seinem neuen Chef, dem Verbands-Präsidenten Sheikh Ahmed Fahed al-Sabah,
vorstellen. „Mein Ziel ist die WM 2006. Ich will Kuwait zur WM nach Deutschland
führen“, erklärte er gegenüber "RTL World". Bereits drei Wochen zuvor hatte
sein ehemaliger Mannschaftskamerad Rainer Bonhof in dem Golfstaat einen Job
als Vereinstrainer angetreten. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, schließlich
spielen in meinem Team sechs Nationalspieler" äußerte sich der frühere Co-Trainer
der Nationalelf.
Bye, bye, Bayer 04
[21. Mai 2001]
"Bundesligist Bayer Leverkusen trennt sich von Cheftrainer Berti Vogts. Auch
seine Assistenten Pierre Littbarski und Wolfgang Rolff müssen einen Tag nach
Erreichen der Champions-League-Qualifikation gehen" so lautete die schlichte
Agentur-Meldung. Berti scheiterte beim Pillenclub an dem völlig überzogenen
Anspruchsdenken sowie an der lausigen Einstellung des ihm unterstellten Jungmillionärs-Haufens.
Schön, daß Berti nun wieder seine Ruhe hat... und ein paar Milliönchen reicher
ist. Bayer 04 wird in der kommenden Spielzeit garantiert unter Beweis stellen,
daß es auch mit einem anderen Trainer nicht zur Meisterschaft reicht.
Spitzenreiter Berti
[18. November 2000]
Was für ein Einstand! Berti Vogts kehrte wieder in die Bundesliga zurück, an
der er zuletzt am 2. Juni 1979 in seinem letzten Spiel für Gladbach teilgenommen
hatte. Seine Leverkusener sind durch den 3:1-Sieg beim Hamburger SV nach dem
13. Spieltag neuer Tabellenführer der Bundesliga. Vor 49.000 Zuschauern trafen
zweimal Rink und Neuville für Bayer 04, der zwischenzeitliche Ausgleich durch
Präger tat der rundum gelungenen Premiere unseres "Terriers" keinen Abbruch.
Da gleichzeitig Schalke 04 bei Hertha BSC mit 4:0 gewann und auch die Bayern
gegen Eintracht Frankfurt eine 1:2-Heimpleite erlebten, konnte sich Leverkusen
nunmehr einen Punkt vor Schalke und Hertha an die Spitze der Liga schieben.
Berti geht zu Bayer 04
[9. November 2000]
Unser Berti hat endlich wieder einen Job. Er übernimmt das Traineramt bei Bayer
04 Leverkusen und beerbt somit Rudi Völler, der seinerseits bis zur Weltmeisterschaft
2002 Teamchef der Nationalelf und Sportdirektor in Leverkusen bleibt. Bertis
neuer Co-Trainer wird der frühere Nationalspieler Wolfgang Rolff. Nach dem Rücktritt
von Amt des Bundestrainers, demnach also auch seit dem Bestehen dieser Website,
hatte Berti nicht mehr als Trainer gearbeitet. Ottmar Hitzfeld traf es in seinem
ersten Statement absolut auf den Punkt: "Da kann man Bayer Leverkusen nur gratulieren.
Berti Vogts ist ein sehr kompetenter Trainer. Ich wünsche ihm alles Gute in
seinem neuen Job". Der Webmaster schließt sich an...
Berti im Anflug
[13. November 1999]
Es war recht still um ihn geworden, nun lässt eine dpa-Meldung die Berti-Fans
aufhorchen. Vor allem das folgende Zitat macht Hoffnung auf eine bevorstehende
Rückkehr: "Ich befinde mich im Anflug, allerdings noch in der Warteschleife.
Aber das Okay vom Tower kann schnell kommen." Die Spekulationen dürfen beginnen:
Holt Reiner Calmund ihn, wie der EXPRESS mutmasst, zu Bayer Leverkusen oder
begleitet er vielleicht sogar Lothar Matthäus in die USA? Auf jeden Fall wird
Berti künftig als Beobachter der UEFA vor allem Spiele der Champions-League
unter die Lupe nehmen.
Bertis Seite feiert Geburtstag
[9. September 1999]
Sein Rücktritt am 7. September 1998 liegt bereits ein Jahr zurück, zwei Tage
darauf erschien diese Seite im Netz. Im kicker-Interview blickt Berti auf ein
erlebnisreiches Jahr zurück, das erste nach 19 Jahren in Diensten des DFB. "Ich
führe ein Leben ohne Stress und mit sehr viel Freude.", "Und wenn ich es für
richtig halte, übermorgen zum Mond zu fliegen, dann mache ich das." Noch vor
einem Jahr hätten ihn viele Spötter gerne dorthin geschossen.
Bertis Seite feiert Geburtstag
[2. August 1999]
Wie nicht anders zu erwarten war, wählten die Zuschauer der ARD Berti Vogts
in die Jahrhundert-Nationalelf des Deutschen Fußball-Bundes: Sepp Maier - Franz
Beckenbauer - Berti Vogts, Jürgen Kohler - Fritz Walter, Günter Netzer, Matthias
Sammer, Lothar Matthäus - Gerd Müller, Jürgen Klinsmann, Uwe Seeler Überraschend
wurde nicht Berti, sondern Franz Beckenbauer zum Spieler des Jahrhunderts gewählt.
Berti live im Fernsehen
[20. Juni 1999]
Als Co-Kommentator der ARD erleben wir unseren Berti in den kommenden Tagen
bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Damen in den USA. Berti kennt sich bekanntermaßen
sehr gut im Frauenfußball aus. Schließlich setzte er jahrelang auf "Suse" Möller.
Darüber hinaus ruft die ARD derzeit zur Wahl der besten deutschen Nationalmannschaft
dieses Jahrhunderts. Stimmen für Berti Vogts können unter der Rufnummer 0190/2416-04
(1,21 DM/min.) abgegeben werden. Keine Frage, daß Berti in dieses Team hineingehört.
Berti betreute das Dream Team
[27. Mai 1999]
Bei der Rückkehr auf die Fußballbühne beim Abschiedsspiel von Jürgen Klinsmann
am 23. Mai in Stuttgart trat Berti Vogts vor 54.000 Zuschauern als Motivationskünstler
in Erscheinung. Unter seiner Regie gelangen "Klinsi" in der zweiten Hälfte gleich
fünf Tore für das "Dream Team" zum 8:6-Sieg über die VfB Stuttgart All Stars,
für die Klinsmann in der ersten Hälfte "nur" einmal getroffen hatte. Gerüchte
über ein Amt bei Werder Bremen kursieren weiterhin. Zwar dürfte der Trainerjob
dort nach dem Pokalfinale gegen Bayern an Thomas Schaaf vergeben werden, aber
die Verantwortlichen an der Weser suchen nach einer Zitter-Saison auch einen
Sportdirektor.
Keine Schlagzeilen über Berti
[14. April 1999]
Da freut sich der Berti. Es ist endlich still um ihn geworden... er hat keinen
Stunk in Gladbach verursacht (was nicht immer so war) und es gab auch keine
neuen Gerüchte über Österreich und sonstige unbedeutende Fußballnationen, die
ihn vielleicht engagieren wollen. Dafür wäre er sowieso zu schade gewesen...
oder? Und der Berti-Fan steht fast ohne Berti-News da ;-)
Berti hilft Gladbach
[10. März 1999]
14 Jahre lang hielt er selbst die Knochen für die Gladbacher Borussia hin, spielte
als Profi nur für diesen einen Verein, der nun in argen Nöten steckt und das
anscheinend nicht nur sportlich. Ab sofort kehrt er dorthin zurück, nachdem
er seine Karriere als Spieler 1979 beenden mußte. Nun wird er als Mitglied des
Aufsichtsrates der Borussia tätig. "Briefe und Hilferufe aus ganz Deutschland"
haben ihn zu diesem Engagement bewegt, er wolle "den Verein wieder glaubwürdig
machen".
Alle lieben Berti
[9. Februar 1999]
Nach dem Gegurke beim 0:3 gegen die USA mußten auch seine schärfsten Gegner
eingestehen, daß es nicht an Berti Vogts gelegen haben kann. Schönredner Ribbeck
und "Dressman" Stielike haben es wirklich geschafft unserem Nationalteam ihren
ganz persönlichen Stempel aufzudrücken... peinlicher geht´s nimmer!
Das sehenswerteste am gesamten USA-Spiel war aus deutscher Sicht das bezeichnende
Transparent einiger wahrlich eingefleischter und weitgereister deutscher Fans.
"Wir wollen Berti" hieß es dort. Wer möchte ihnen nicht
zustimmen?